Was ist Solarthermie?

Solarthermie

In den folgenden Abschnitten, möchten wir Sie über ein paar Grundlegende Informationen der Solarthermie informieren. Wir hoffen wir können Ihnen das Thema verständlich näher führen und bestehende Fragen klären.

Was ist Solarthermie eigentlich?

Vielen Menschen ist unklar was Solarthermie überhaupt ist, also versuchen wir Sie so verständlich wie möglich aufzuklären. Solarthermie besteht aus zwei verschiedenen Wörtern, einmal „Solar“ und „Thermie“. Die Thermie ist eine eigene Maßeinheit für Wärmemenge, die heutzutage aber eher selten genutzt wird. Solar ist eine Energieform (Solarenergie) auch bekannt unter dem Namen Sonnenenergie. Die Solar- oder Sonnenenergie wandelt vorhandene Sonnenstrahlung technisch in andere Energieformen wie zum Beispiel Wärme oder Strom um. Aber was ist denn jetzt die Solarthermie? Die offizielle Abkürzung dafür ist „ST“ und steht für die Umwandlung von der oben genannten Sonnenstrahlung. Aber das Ganze wandelt die Sonnenstrahlen nicht in beliebige Energieformen um, sie wandelt die Energie der Sonnenstrahlen in nutzbare thermische Energie um.

Welche Vor- und Nachteile hat die Solarthermie?

Vorteile:

Die Solarthermie bringt eine Unmenge an Vorteilen mit sich. Sie versucht sich der Umwelt anzupassen und arbeitet zu dem sehr umweltfreundlich. Nichts wird durch Solarthermie beschädigt und sie können viel Heizkosten umweltfreundlich sparen. Im Optimalfall können sie bis zu 40 Prozent ihrer Heizkosten mit Solarthermie sparen. Falls sie sich sorgen, dass die Anlage im Winter ihren Nutzen verliert können sie unbesorgt sein. Die Solarthermie wurde stark modernisiert und Fälle wie schlechtes Wetter wurden berücksichtigt. Sie speichert Energie die sie dann in solchen Situationen trotzdem noch nutzen kann. Außerdem lassen sich die Anlagen sehr kompakt und einfach installieren. Falls sie die Solarthermie bis hier hin immer noch nicht überzeugen konnte, können wir Ihnen erzählen, dass die Solarthermie sehr langlebig ist und wenig Wartungsarbeiten mit sich bringt. Zuletzt ist die Information noch nützlich, dass sich die Anlage mit ihren Materialien sehr gut recyceln lässt.

Nachteile: 

Leider bringt die Solarthermie auch ein paar Nachteile mit sich. Zum Beispiel ist sie wetterabhängig, sie speichert zwar Energie die dann genutzt werden kann, aber das ist nicht möglich wenn die Anlage an einem sonnenfreien Ort installiert wird. Daher muss darauf geachtet werden, dass die Sonnenstrahlen die Anlage auch erreichen. Es wird auch Platz für die Anlage benötigt. Denn ein Warmwasserspeicher ist wichtig und dieser nimmt relativ viel Platz ein. Bedauerlicherweise bringt die Solarthermie anfangs auch hohe Investitionskosten mit sich, die aber nach Abzug der BAFA Förderung und bei Selbstinstallation unterm Strich doch gering ist und sich die Anlage so schnell bezahlt macht.

Jedoch, haben wir den ein oder anderen Lösungsvorschlag für die wenigen Nachteile. Durch eine gute Ausrichtung der Kollektoren kann man dafür sorgen, dass die Sonnenstrahlen auch an nicht so perfekten Orten ankommen. Gegen die Investitionskosten kann man Zuschüsse beantragen, da die Anschaffung der Solarthermie staatlich unterstützt wird und wenn man bedenkt, dass man große Anteile an Heizkosten spart ist es im Endeffekt sogar sparsamer.

Was bringt Ihnen die Solarthermie überhaupt?

Die Solarthermie hilft Ihnen Heizkosten zu sparen. Außerdem würden Sie der Umwelt helfen, wenn Sie sich für diese Möglichkeit entscheiden, da sie die Menge an fossilen Brennstoff reduzieren und weniger Kohlenstoffdioxid durch zum Beispiel ihren Haushalt ausgestoßen wird. Die Solarthermie bringt sehr viele positive Aspekte mit sich.

Welche Funktion hat die Solarthermie?

Eine Solarthermie-Anlage besitzt Kollektoren. Auf diese Kollektoren die in den meisten Fällen am Dach angebracht sind, scheinen die Sonnenstrahlen auf und erwärmen die Flüssigkeit innerhalb der Anlage. Sobald die Flüssigkeit ausreichend erwärmt wurde, leitet eine Pumpe die erwärmte Trägerflüssigkeit zum Solarspeicher. Dort wird die Wärme der Flüssigkeit an das Wasser im Wärmetauscher abgeleitet. Dadurch erhitzt sich das Wasser und wir können im Haushalt warmes Wasser nutzen zum Beispiel für die Heizung. Wenn die Flüssigkeit ihre komplette Wärme abgeleitet hat wird sie wieder hoch zum Kollektor geleitet wo sie dann wieder durch Sonnenstrahlen erhitzt wird. Aber jetzt fragt man sich was passiert, wenn die Flüssigkeit nicht erhitzt werden kann weil keine Sonne da ist? Kein Problem dafür ist eine zweitere Heizquelle nötig, zum Beispiel eine Gastherme. Diese springt für die nicht vorhandenen Sonnenstrahlen ein.

 

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